Für meine eigenen Kinder (vor etwa 30 Jahren) brauchte ich den Snugli, einen frisch aus Amerika importierten Babytragsack. Damals war das Tragen der Babys in unseren Breiten recht unbekannt. Meinem Mann und mir wurde der Snugli ein unentbehrlicher Begleiter, praktisch für zuhause und unterwegs, und das getragene Kind genoss die vertraute Nähe. Später schafften wir uns noch ein Tragetuch an, wenn das Kind bereits gehen konnte und nur noch für kurze Zeit die enge Nähe brauchte.
Meine Freundinnen und viele andere Mütter hatten bald auch einen Snugli, den man damals nur bei der La Leche Liga bestellen konnte.
Mit der Zeit kam das Tragetuch immer mehr in Mode und der Snugli verschwand. Meine beiden Exemplare, die ich im Estrich bei den Babysachen lagerte, waren alt und abgenutzt, und als sich in meiner Umgebung Nachwuchs ankündigte, wollte ich einen neuen Snugli kaufen. Doch leider war er nicht mehr erhältlich. Schade, sehr schade, denn von all den Tragsackarten fand ich ihn am besten.
Nach einigem Suchen entdeckte ich im Internet den Weego als Nachfolger des legendären Snugli und beschloss spontan, ihn zu vermitteln, da er nur in Basel oder dann in Deutschland erhältlich ist.
Ich finde den Tragsack im Vergleich mit einem Tragtuch speziell für Kinder unter 8 Monaten praktischer: Man muss nicht jedes Mal die langen Bänder schlingen und knüpfen, man kann das Kind rasch hineinpacken, von vorne nach hinten wechseln oder das Kind mitsamt dem Sack ablegen, wenn es schläft. Natürlich wächst auch der Weego mit und hat all die Vorzüge des alten Snuglis und noch einige neue dazu: Zum Beispiel sind die Gurten und Schnallen jetzt aus Material wie bei einem Rucksack, was die Anpassung der Träger verglichen mit dem Snugli erleichtert.
Praxis für Support
Elisabeth Heimlicher
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